Vinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo Slider
https://hotcanadianpharmacy365.com/drugs/Viagra+Generic/

DASEIN VON GESEGNETER KAROLINA KÓZKA

I. Das Familienhaus und die Umgebung, in der Karolina gelebt hat.

20 MG Tastylia Tadalafil Oral Strips Online Auf dem linken Dunajec Ufer, bei der alten aus Wołyń nach Krakau führenden Landstraβe, in der nordwestlichen Entfernung gegen 20 Km. von Tarnow liegt Wał- Ruda – das Familiendorf von Karolina Kózka. Das Dorf gehörte einst zu den Radłower Gütern, die bis zum Jahr 1782, als sie von der österreichischen Regierung übernommen worden sind, das Eigentum von Krakauer Bischöfen war.

opcje binarne metoda abramowicza  

demo opzioni binarie free  

previsioni forex euro dollaro oggi Die Dorfeinwohner gehörten nicht zu den wohlhabenden. Der Erdboden war hier sandig und teilweise feucht wegen der Flußnahe ( Dunajec) und seines Zuflusses Kisielina. Auf den höher gelegenen Grundstücken streckten sich die Hof- und Bauernanbaufelder aus. Die weiten Radłower Wälder bildeten von der nordwestlichen Seite eine Grenze. Am Wald lag ein Teil des Dorfes Wał- Ruda, das Śmietana genannt wurde. Eben dort lebte Familie Kózka.

http://tecnolec-lavages.com/?semkis=opzioni-forex opzioni forex Der Name „Śmietana“ stammte wahrscheinlich von dem Namen eines gewiesenen Śmietański, der nach den Pfarrkirchenbüchern aus dem XVII Jh. Besitzer des im Dorf befindenden Wirtshauses war. Der erwähnte Ingenieur Śmietański beschäftigte sich mit Vermessung und Verleihung der Felder im Auftrag vom Besitzer der Radłower Guter.

live football today Karolinas Großvater hat eben durch Verleihung 8 Morgen des Erdbodens für ewig bekommen. Aus den hauptsächlich familiären Weitergaben ergibt sich, daß Karolinas Großvater, Stanislaw Kózka, mit seiner Frau, Katarzyna, den Ruf der frommen, arbeitsamen und mit den Nachbarn einig lebenden Menschen genossen. Unter ihren fünf Kindern war Jan der jüngste – der spätere Vater von Karolina. Im Alter von 25 Jahren heiratete Jan Maria Borzęcki, die Tochter der wohlhabenden Bauernfamilie in Wał- Ruda. Diese Heirat war bestimmt nichts Gewöhnliches, wenn man unter Betracht nimmt, daß damals bei der Heirat eben die materiellen Angelegenheiten am wichtigsten waren.

investire borsa opzioni binarie Der gröβte Reichtum von Jan waren seine Personalvorzuge, die von den Nachbarn bemerkt und hoch geschatzt waren. Seine Frau, Maria, stammte aus der frommen und vor der Religiosität strahlenden Familie. Marias Vater, Tomasz Borzecki, der 9 Morgen des Erdbodens auf ähnliche Weise wie Stanislaw Kózka für ewig bekommen hat, war für das fromme Leben bekannt. In der Pfarre gehörte Maria zu den kirchlichen Vereinigungen, wie Gebetsapostolat und Lebendiger Rosenkranz. Sonntags vor dem Hochamt führte Maria das Rosenkranzsingen.

opcje binarne książki Die Kirche gab es in Radłów und nach der neuen Pfarrgründung auch in Zabawa. Zuerst gingen Kózkas 7,5 Km nach Radłów und später 5 Km nach Zabawa. Jedes Jahr ist Maria bei Wasser und Brot zu den umliegenden Heiligtümern in Tuchów und in Odporyszów zu Fuß gegangen. Sie war dreizehnmal zu Fuß in Kalwaria Zebrzydowska. Maria hat 11 Kinder geboren.

bonus primo deposito forex Ein Jahr nach der Trauung hat Jan mit seiner Frau Maria bei ihren Eltern gewohnt. Nachdem sie das eigene und bescheidene Haus mit großer Mühe und Sorge erbaut hatten, zogen sie auf ihre eigene Landwirtschaft um. Ihr neues Holzhaus war mit Stroh bedeckt, mit der Hausfront nach Osten gewendet und mit dem Flur geteilt. Links gab es Wohnungszimmer und rechts Kuhstall. Nach Hause führte nur eine Tür. Man tritt zuerst in den Stall, dann in den Flur und zuletzt ins Wohnungszimmer hinein. An der südlichen und nördlichen Wand des Hauses wurden zwei Kammern gebaut: eine für Getreide und eine für Pferde.

opzioni binarie gratis In der Wohnung gab es zwei Fenster: das erste an der Vorderwand und das zweite an der südlichen Wand. Die Decke wurde aus den Brettern auf den Balken aufgeschichtet. Auf dem zentralen Balken wurden die Buchstaben IHS ausgestochen. Die Hauswände wurden mit Lehm geformt und gekalkt. In der Wohnung gab es einen Ofen mit einem Rauchfang, zwei Betten, einen Tisch, eine Bank und heilige Bilder an den Wänden.

aniapoint operazioni binarie Kózkas Familie lebte einig in Wał- Ruda samt ihren eigenen Kindern und arbeiteten mit Mühe auf ihrer Landwirtschaft. Dank ihrer Arbeitsamkeit und Sorge über die Zukunft ihrer Kinder haben Kózkas ihre Landwirtschaft aus 2 bis 6 Hektar Ackerland vergröβert. Die beschwerliche und anstrengende Arbeit wurde durch gegenseitiges Verständnis, große Liebe, Geduld und Beharrlichkeit in der Verwirklichung der entschiedenen Absicht gemildert. Die Mutter hatte einen besonderen Einfluß auf die Familie. Sie hatte jedes Kind auf die Beichte und die erste Kommunion vorbereitet. Fünf Kinder haben ihre erste Kommunion in der Radłower Kirche empfangen und die anderen drei in der neugebauten Kirche in Zabawa. Jeder Tag war bei Kózkas gleich. Die Eltern sind um 4 Uhr und die Kinder um 5 Uhr morgen zur Arbeit aufgestanden. Im Winter sind sie eine Stunde aufgestanden. Während der Arbeit in der Landwirtschaft sangen die Eltern Horen. Die Kinder weckten sich während des Elterngesanges, wuschen sich und zogen an. Dann sagten sie das Gebet vor dem Bild des Heiligsten Herzens von Jesus Christus her. Nach dem gemeinsamen Gebet frühstückten sie. Zum Frühstück gab es verschiedene Suppen, Borschtsch, Sauerteigsuppe mit Kartoffeln oder mit Brot, Brot mit Milch und an den Feiertagen sogar auch Kaffee und Brot mit Butter und Käse. Dank der Mutter, die aus der wohlhabenden und kultivierten Familie stammte, werden die bescheidenen Gerichte mit Sorgfalt vorbereitet. Nach dem Frühstück gingen die Kinder in die Schule und die Eltern entweder in die Landwirtschaft oder in die Felder vom Gutsherr. Gegen Mittag hat die ganze Familie „Avemaria“ hergesagt und sich zum gemeinsamen Mittagsessen gesetzt. Gewöhnlich gab es zum Mittag Kartoffeln mit dem mit Butter oder mit Speck angemachten Kohl, manchmal Erbse und am meisten Maisgrütze. An den Feiertagen gab es zum Mittag Weizennudeln oder mit Quark gefüllte Teigtäschchen. Nach dem Mittag kehrte die Familie in die Arbeit zurück. Das Abendbrot wurde gewöhnlich in der Dämmerung gegessen. Zum Abendbrot gab es den vom Mittag gelassenen Rest der Kartoffeln mit Sauermilch, Grütze mit Milch und Suppen mit Kartoffeln oder mit Brot. Vor dem Abendessen sagten Kózkas „Avemaria“ her und sangen den Gesang „All unseren alltäglichen Sachen“ her. An diesen Gesang war der Vater besonders angebunden. Er sagte, daß er sich nach dem Gesangabsingen so fühlte, als ob er schon satt wäre. Das Gebet sagte vor dem Essen der Vater, also Jan Kózka, und während seiner Abwesenheit die Mutter, also Maria Kózka. Als beide Eltern außer Haus waren, vertrat sie ihre Tochter, Karolina, beim Hersagender Gebete. Die Mutter führte immer die morgendlichen und abendlichen Gebete.

Requip with repronex Sonntage und Feiertage wurden von der Familie besonders festlich gefeiert. An diesen Tagen durfte man auf keinen Fall arbeiten. Samstags wurden die Schuhe geputzt, im Hof Ordnung gemacht und die Bilder mit Blumen geschmückt. Sonntags gingen die Eltern in die Kirche um 8 Uhr aus. Sie wollten das Hersingen des Rosenkranzes nicht verpassen, das immer vor dem Hochamt stattgefunden hat. Die jüngeren Kinder gingen in die Kirche etwas später, gewöhnlich mit ihrer älteren Schwester, Karolina. Nur eins der älteren Kinder blieb zu Hause.

mercado de opciones financieras en el peru Das Hochamt war die einzige sonntägliche Messe, die um 10 Uhr in Zabawer Kirche gelesen wurde. Während der Fastenzeit begannen nach dem Hochamt die Kirchenandacht und gleich danach die Klagenlieder.

ukoptions demo account Nachdem die ganze Familie aus der Kirche gekommen war und zu Mittag gegessen hatte, ging sie wieder in die Kirche, Vesper zu singen. Nachmittags kamen die Nachbarn zur Kózkas, um dort katholische Bücher und Zeitungen vorzulesen, Lieder zu singen und gemeinsam zu beten. Die Familie Kózka und ihre Nachbarn sammelten sich auch während der Weihnachten vor der Weihnachtskrippe zu beten. Aus diesem Grunde wurde Kózkas Haus „Bethlehem“ oder „kleine Jerosolima“ genannt.

how to order Priligy online without prescription Die religiöse Umgebung des Weilers war die Widerspiegelung des religiösen Lebens in der Pfarre. Das geistige Lebenszentrum des Dorfes war die Kirche und die Pfarre in Radłów. Die kleine Kirche von historischem Wert, in der einst der berühmte Stanislaw Hozjusz Pfarrer war, konnte die ganze Pfarrgemeinde nicht unterbringen, deshalb begann man in Zabawa im Jahre 1910 die neue Kirche zu bauen. Diese Kirche wurde das Zentrum der neuentstandenen Pfarre, der Wał- Ruda angeschlossen wurde. Im Juli 1913 kam nach Zabawa der erste Pfarrer, Priester Władysław Mendrala. Sein Eifer war sichtbar in vielen Bereichen. Er erteilte Religionsunterrichte, bereitete sorgfältig die Kinder auf die erste Kommunion und nahm mehrmals die Beichte ab. Er entwickelte die Christusverehrung, die Marienandacht und vor allem heiliger Stanislaw Kostka- Andacht, der Patron der Jugend ist. Pfarrer Mendrala eroberte die große Wertschätzung durch die Aufrichtigkeit seiner Tätigkeiten und durch die Sorge über das Wohl der ihm anvertrauten Gläubiger.

registrazione a iq option Eben in solcher Umgebung und religiöser Stimmung des Dorfes Wał-Ruda ist Karolina Kózka am 2. August 1898 als viertes Kind von Jan und Maria Kózka geboren. Karolina wurde am 7. August in der Pfarrkirche in Radłów vom Priester Józef Olszowski in der Anwesenheit der Taufeltern- Jan Kosman und Karolina Łopuszański- getauft.

http://stmarysvancouver.ca/?victor=iqopzioni iqopzioni  

 

Karolinas Schullehre und Aposteltätigkeit

 

Karolina begann die Schullehre in der Dorfschule im Jahre 1906. Es war die sogenannte viertklassige Schule. Karolina lernte dort sechs Jahre. Nach diesen Jahren ging sie in die sogenannte Ergänzungsklasse, wo sich der Unterricht drei mal in der Woche stattgefunden hat. Durch glückliches Zusammentreffen von Umständen wurde Karolinas Foto bewahrt, das vom Gruppenfoto aller Schüler mit dem Schulleiter Fr. Stawiarz reproduziert wurde. Auf dem Foto sieht man Karolina neben dem Schulleiter stehen. Karolinas Gesichtszüge waren ausdrucksstark und ihr Gesicht harmonisch und eigentlich länglich. Sie hatte hohe Stirn und dichte und nach hinten gekämmte Haare. Ihre Haare waren hellbraun, ein bißchen rotbraun und ihr Gesicht mit Sommersprossen nett und anziehend. Karolina war höher und besser gebildet als ihre Altersgenossinnen.

Die von der Umgebung gegebenen Namen, wie: „Echter Engel“, „ das frommste Mädchen in der Pfarre“ und „die erste Seele für Himmel“, widerspiegelten Karolinas religiösen Geist. Karolinas Alltag begründete voll und ganz diese Namen. Sehr eifrig nahm sie an der Messe teil und sehr lange, wie es möglich war, betete sie Jesus Christus im Hostienschrein an. Während der Fastenzeit begleitete sie dem leidenden Jesus, indem sie den Kreuzweg ab hielt und an den sonntäglichen Klageliedern teil nahm. Das heiligste Herz von Jesus bot sie in jeden ersten Freitag des Monats an, indem sie ihre Sünde bekannt und die Kommunion empfing. Der Mutter Gottes gegenüber empfand sie kindliches Vertrauen und Liebe. Es war Karolinas Mutter Gottes. Täglich sagte Karolina den Rosenkranz her. Dieses Gebet gab Ihr viele innerliche Freude.

Die tiefe Gottesliebe offenbarte sich bei Karolina durch den Gehorsam den Gottesgeboten. Karolina war musterhafte Schülerin. Mit besonderer Vorliebe lernte sie Religion.

Die Gotteswahrheitenkenntniss vertiefte sie durch das Lesen der Bibel, der Hagiographien und auch anderen religiösen Bücher und Zeitschriften. Während der jeglichen Arbeit war sie unermüdlich. Man sagte über Karolina: „ Sie leistet gründliche Arbeit“. Karolina half ihren Eltern und ihren Nachbarn besonders bei den Feldarbeiten, und auch ihren Geschwistern, indem sie für ihre kleine Schwester und Brüder die Kleidung genäht hat. Karolina war sehr empfindlich gegen die Leiden der Mitmenschen, besonders der Kranken, denen sie nach ihren Möglichkeiten half.

Karolinas Aposteltätigkeit äuβerte sich in groβem Maβe in der Tätigkeit der Pfarrgruppen.

Es gab damals solche Pfarrgruppen, wie z. B. Gebetsapostel, Mäβigkeitsbrudergemeinschaft und „Lebendiger Rosenkranz“. In jeder früher genannten Pfarrgruppen gehörte Karolina zu diejenigen, die als ersten in den jeweiligen Pfarrgruppen zu tätigen begannen.

Die Aposteltätigkeit war sehr fruchtbar, weil der damalige Pfarrer, Priester Wł. Mendrala, gesichert hat, daβ Karolina seine rechte Hand bei der Organisation des Pfarrlebens war. Sie tätigte als Führerin, Leiterin der Pfarrgruppen oder auch auf eine andere Weise.

Ähnlichen Aposteleifer offenbarte Karolina auch in Śmietana, wo sie ihrem Onkel Fr. Borzęcki bei der Leitung des Dorflesesaals geholfen hat. Die einfache und lesbare Gestalt von Karolina faβt in sich selbst ein Geheimnis. Einerseits läβt sich ihr frommes Leben in einigen einfachen Sätzen schlieβen. Andererseits bemerkt man bei Karolina ein reiches Religionsleben. Fast greifbar empfindet man die Anwesenheit Gottes Gnade.

Einerseits haben die augenfälligen Zeugen ausgesagt, daβ Karolina sich fromm verhielt. Andererseits haben dieselben Zeugen, religiöse und nüchterne Menschen, ausgesagt, daβ Karolina in ihrem Leben sogar keine leichte Sünde begangen hat und ihre Tugenden ein Mal der Heldenhaftigkeit trugen.

 

 

Kriegsausbruch- Vorfällebeschreibung am 18. November 1914

 

Die groβen Weltwirren, die durch das berühmte Attentat in Sarajewo und das Kriegerklären durch Österreich am 28. Juli 1914 eingeleitet wurde, lassen über sich in dem kleinen Galiziendorf Wał-Ruda wissen. In der ersten Kriegsphase befanden sich die russischen Truppen auf dem durch Österreich besetzten Teil Polens. Nach der Annexion von Tarnów am 10. November bewegten sich die Truppen nach Westen dicht hinter den zurückziehenden österreichischen Truppen. Einige Tage später wurde Radłów durch die Russen annektiert und gleich danach auch Zabawa und Wał-Ruda. Schrecken ergriff die Dorfeinwohner über die unbekannte Zukunft und besonders darüber, daβ die unzähligen Männer, viele Frauen und Kinder im Dorf geblieben sind. Frauen und Kinder waren besonders auf die Attacken der in die Häuser hineingehenden Soldaten ausgesetzt. In den ersten Tagen des Aufenthalts der Besatzungstruppen ging ein Soldat ins Haus Kózkas Familie hinein.

Karolina, die damals an der Nähmaschine gesessen und genäht hat, ging sofort aus dem Zimmer hinaus. Der Soldat richtete niemandem ein Unrecht an. Er wurde mit dem Essen bedient und ging aus.

Der denkwürdige Tag des 18. Novembers war der zweite Aufenthaltstag der Besatzungstruppen in Wal-Ruda. Am Morgen dieses Tages wollte Karolina in die Kirche gehen. „Ich möchte in die Kirche gehen,“ sagte Karolina ihrer Mutter“weil ich mich heute vor etwas fürchte.“ In der Kirche gab es zu dieser Zeit die neuntägige Andacht zum heiligen Stanislaw Kostka, an der dieses Tages Karolina teilnehmen wollte.

Es zeigte sich heraus, daβ auch Karolinas Mutter ein schlechtes Vorgefühl hatte. Sie verbot Karolina hinauszugehen, denn sie war der Meinung, daβ es für Karolina sicher wird, wenn sie zu Hause bleibt.

Die Mutter ging mit der jüngeren Tochter Teresa in die Kirche. Karolina blieb zu Hause mit ihrem Vater und ihrer Schwester Rosalia und dem kleinen Bruder Władysław. Gegen 9 Uhr ging der bewaffnete russische Soldat unerwartet ins Haus hinein.

Später stellte es sich heraus, daβ es derselbe Soldat war, dem die jüngere Freundin von Karolina, Maria Gulik, die zugleich vom Soldat angegriffen war, glücklich entfliehen ist.

Als er hinein ging, bereitete Karolina gerade das Frühstück für die Familie vor. Der Vater trug derzeit aus der Scheune das Futter für das Vieh. Der bewaffnete Soldat fragte, wo die österreichischen Truppen sind. Karolina antwortete, daβ es nicht weiβ, lieβ ihre jüngere Schwester Rosalia den Vater rufen. Der Vater kam sofort. Der Soldat wiederholte die Frage, die zugleich keinen Sinn hatte, weil die Russen besser über die Zurückziehungsrichtung der österreichischen Truppen wuβten als die erschrockenen Dorfbewohner. Er hörte also dasselbe, was er schon früher von Karolina gehört hat. Der Vater bemühte sich dem Soldaten mit Brot, Butter und Sahne zu bedienen aber der Soldat hat alles zurückgestoβen.

In demselben Moment versuchte Karolina aus dem Zimmer zu entwischen aber der Soldat verstellte ihr den Durchgang. Er griff Karolinas Hand und lieβ sie und ihren Vater auf den Weg angeblich zum Kommandanten anziehen.

Zur Karolina sagte er zugleich: „Du bist schön. Du zeigst mir den Weg.“

Die Angegriffenen versuchten zu protestieren und sich mit der Unwissenheit zu erklären. Das aber verursachte noch gröβere Wut beim Soldaten. Karolina, die heftig zur Tür gerauft wurde, hatte kaum die Zeit zum letzten Mal auf das Bild Gottesmutter zu blicken und die Jacke des Bruders und das Tuch auf den Kopf anzuziehen. Als sie das Haus verlassen haben, richteten sich Karolina und ihr Vater ins Dorf, wo sie im Falle der Gefahr Hilfe finden wollten.

Der Soldat befahl entschlossen: „Wir gehen in den Wald.“

Die zu Hause gelassene Rosalia ging vor das Haus hinaus und rief weinend: „Vater, komm zurück! Karolina, komm zurück!“ Der Soldat drehte sich um und drohte Rosalia mit der Faust.

Gleich, nachdem sie in den Wald hineingegangen waren, stellte der Soldat dem Vater den Gewehrlauf an die Schläfe, und lieβ ihn nach Hause zurückkehren. Der Vater bat dringend den Soldaten, selbst mit ihm weiterzugehen. Karolina dürfte nach Hause zurückkehren. Karolina bat auch: „Vati, geh nicht weg!“ Die Bitten nützten gar nichts.

Der erschrockene und mit den folgenden Ereignissen berauschte Vater kehrte zurück und ging zu seinem Schwager, Maciej Głowa. Bei ihm konnte er kaum ein Wort hervorbringen, was los war. Er redete unbeholfen: „Im Wald........Karolina.........der Soldat.“

Inzwischen blieb Karolina unter vier Augen mit dem wilden und bewaffneten Soldaten, der Karolina mit Gewalt in den Wald führte. Der Soldat hielt das Gewehr auf dem linken Arm und mit der rechten Hand hielt stieβ die gehende Karolina. In einem Moment riβ sich Karolina dem Soldaten los und begann zu laufen.

Dieses ganze Ereignis sah zwei Zeugen. Der Bericht dieser Zeugen verursachte groβe Erregung im Dorf. Der Pfarrer, Priester Mendrala, begab sich sofort zu dem russischen Wehrersatzamt. Man begann nach Karolina in dem Wald zu suchen. Der Suchaktion wurden einige russischen Soldaten zugeteilt.

Das Kommando übermittelte – wie es versichert wurde – die Meldungen an die umliegenden Posten. Alles war vergeblich. Die Suchaktion brachte keine Ergebnisse. Bei der Familie Kózka zu Hause erlebten die Hausgenossen die dunkelsten Weilen. Jedesmal wenn die Türen quietschten, springen sich alle hoch mit den Worten: „Karolina kehrt zurück!“ Sie kehrte aber nicht zurück. Maria Kózka, Karolinas Mutter warf ihren Mann vor, daβ er Karolina allein mit dem Soldaten gelassen hat. Die Dorfbewohner beschuldigten Karolinas Vater nicht. Sie kannten ihn und wuβten, daβ er es in dem höchsten Entsetzen machte und sich nicht klar war, was los ist. Er selbst erlebte alles doppelschmerzhaft. Er konnte keine andere Erklärung für die entstandenen Ereignisse finden, deshalb sagte er jeden Tag bis Ende seines Lebens: „Es ist so geschehen, denn Gott wollte es.“

Nach zwei Wochen, am 4. Dezember, fand einer der Dorfbewohner, Franciszek Szwiec, der im Wald das Holz gesammelt hat, den toten Leib von Karolina. Der Leib befand sich auf der entgegengesetzten Seite des Waldes, wo Karolina nicht gesucht war.

Karolina lag auf den Rücken, mit der geballten rechten Hand, die auf dem Ellbogen der anderen Hand gestützt und nach oben gerichtet war. Die linke Hand, die das Tuch in der geballten Faust gepreßt hat, lag auf dem Erdboden. Unter dem Kopf und den Schultern befand sich die Lache des erfrorenen und in den Erdboden versickerten Bluts.

In einer Entfernung von Karolina wurden ihre Schuhe und noch weiter ihre Jacke gefunden.

Franciszek Szwiec begab sich sofort mit der empfindlichen Nachricht zur Familie Kózka. „Die Tochter habe ich euch gefunden.“ – sagte Szwiec – „Sie liegt im Wald getötet.“

Der Vater, wiederholend „Getötet, getötet“, spannte das Pferd ein, um den Leib seiner Tochter nach Hause zu bringen. Der Pfarrer wurde auch benachrichtigt.

 

 

Kult und Seligsprechungsprozeβ von Karolina Kózka

 

Karolinas Begräbnis war der erste Ausdruck ihres Kults.Obwohl es noch den Krieg dauerte, sammelte Karolinas Begräbnis über dreitausend Menschen. In der Ganzen Pfarre herrschte die tiefe Überzeugung über Karolinas Lebensheiligkeit und auch darüber, daβ sie ihr Leben in der heroischen Verteidigung ihrer Reinheit abgegeben hat.

Im Laufe der Zeit, trotz der Unglücke des Krieges, der Zeitmenschenvertreibung und der schweren Kriegszeit, wurde Karolina nicht vergessen.

In einigen Monaten nach der Ermordung von Karolina wurde auf dem Ort, wo sie gefunden wurde, ein großes Kreuz mit der Gestalt von Jesus Christus hingestellt. Unter dem Kreuz gab es auch eine Marmortafel mit der Aufschrift: „Zum Andenken von der 16-jährigen Karolina Kózka, die am 18. November 1914 ermordet wurde.“

Darunter wurde noch ein Gedicht geschrieben:

 

„Als die Aggressoren, wie die stürmische Welle,

Ihr Dorf übergegossen haben,

Wurde sie in den Wald entführt.

Sie wurde vom wilden Moskowiter ermordet.

Nach dem blutigen Kampf hat er Sie tödlich verletzt.

Lieber als das Leben war für Sie die Tugend.

Als Sie in der Verteidigung ihrer Tugend

Den Kampf geschlagen hat,

Teurer war der strenge Tod,

Als die Schande der Sünde.

Sie stellte sich vor dem Gott als Märtyrerin.“

 

Auf Veranlassung vom Bischof L. Wałęga wurde Karolina anfänglich auf dem Kirchenfriedhof beerdigt. Am Karolinas Grab wurde die Gestalt Muttergottes mit den Andenkensanschriften hingestellt. Diese Anschriften lauteten:

„Gebenedeit sind die Menschen mit reinem Herzen, denn sie sehen den Gott.“

„Hier liegt immer unvergessene Karolina Kózka, die Märtyrerin des letzten Weltkrieges, die am 2. August 1898 geboren und am 18. November 1914 getötet wurde.“

„Die jungfräuliche Seele bitte vor dem Gott für uns und erbitte uns mehr unschuldige Seelen.“

Der geliebten Tochter haben die Eltern hingestellt.“

Am dritten Jahrestag wurde der Leib von Karolina exhumiert, in den Metallsarg gelegt und vom Beerdigungsfriedhof auf den Kirchenfriedhof verlegt. Die Feierlichkeit der Leibverlegung von Karolina wurde vom Bischof L. Wałęga geführt. In der damals geführten Predigt hat der Bischof betont, daβ er nach Zabawa gekommen ist, um der Tugend die Ehre zu erweisen.

Der Seligsprechungsprozeβ war Jahr für Jahr verschoben. Den Grund dafür bildeten die Kriege, die schwierigen Zeiten und das Vakat in der Bischofsmetropole. Trotz dessen hat der Bischof Jan Stępa den Bewerber und den Vizebewerber ernannt. Die spätere und schwere Krankheit und den Tod vom Bischof machten den Beginn des Seligsprechungsprozesses unmöglich. Die mit dem Seligsprechungsprozeβ von Karolina verbundenen Arbeiten begann erst der Tarnower Bischof Jerzy Ablewicz.

In dem Postulatbrief an die Kongregation schrieb der Bischof Ablewicz unter anderen:

„Der Bischof ist ein Wächter der Ehre nach dem Tode derer, die das ganze Leben lang ein Beispiel der besonderen Gottes Liebe gegeben haben. Ich bin mich der Pflicht bewuβt und der Pfarrer- und Getreuenstimme folgend habe ich beschlossen, den Informationsprozeβ zu beginnen. Karolina Kózka hat den Märtyrertod am 18. November 1914, im 17. Lebensjahr, in der Verteidigung der Reinheit und Jungfernschaft, im Dorf Wał-Ruda, in der Pfarre Zabawa, in der Tarnower Diözese in Polen erlitten.“

„Der Bischof ist ein Wächter............“

Je mehr Mühe und Gabe diese Mission fordert, desto fröhlicher kann das Bewuβtsein sein, daβ diejenigen Menschen, die „das ganze Leben lang ein Beispiel der besonderen Gottes Liebe gegeben haben“, nie in die Vergessenheit der Getreuen geraten.

 

Am 30. Juni 1987 wurde Karolina Kózka vom Papst während der Messe auf der Tarnower Heide seliggesprochen.

Wpisz swoją intencję

Najnowsze pięć wpisów:

Magda

Miłosierny Boże, dziękuję Ci za uratowanie życia Andrzeja i za zjednoczonych w modlitwie o jego stan zdrowia przyjaciół, za wstawiennictwem Błogosławionej Karoliny proszę Cię o zdrowie dla niego, ustabilizowanie stanu i siły na dalszym etapie leczenia, wspieraj go w swojej nieskończonej dobroci

Ana

Błogosławiona Karolino proszę o dar zdrowia i ulgę w cierpieniu. Dziękuję za każdy dzień. Błogosławiona Karolino pomóż nam w tych trudnych chwilach. Błogosławiona Karolino módl się za. Bóg zapłać. 

Ana

Błogosławiona Karolino proszę o dar zdrowia i ulgę w cierpieniu. Dziękuję za każdy dzień. Błogosławiona Karolino pomóż nam w tych trudnych chwilach. Błogosławiona Karolino módl się za. Bóg zapłać. 

Ana

Błogosławiona Karolino proszę o dar zdrowia i ulgę w cierpieniu. Dziękuję za każdy dzień. Błogosławiona Karolino pomóż nam w tych trudnych chwilach. Błogosławiona Karolino módl się za. Bóg zapłać. 

Zofia

Błogosławiona Karolino dziękuję za wszystkie otrzymane łaski za Twoją przyczyną, dziękuję za wszystkie uzdrowienia i uwolnienia od złego .